Brownie Torte Teil 2 – Dekorieren

Lange hat es gedauert, jetzt hier die Fertigstellung der Torte – keine Sorge, so lange stand sie hier nicht rum und wartete auf mich 😉

Die Füllung besteht aus Sahne und Schokolade nach einem Rezept von meiner Oma.

Pro Becher Sahne gibts 1 Tafel Vollmilch-Schokolade und 2 Tafeln Zartbitter-Schokolade. Die Sahne in einem Topf aufkochen, die Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben. Die heisse Sahne drüber gießen und das ganze vorsichtig rühren, bis sich alle Schokolade aufgelöst hat. Ich gehe anschließend immer einmal mit dem Pürierstab rein, so bleiben wirklich keine Schokoklümpchen mehr übrig. Danach wird die Masse zur Seite gestellt und kühlt ganz in Ruhe ab bis auf Raumtemperatur. Nicht in Kühlschrank damit, das wird später zu kalt zum aufschlagen. Und nicht erschrecken, wenn die Masse fest wird.

Große Sorten brauchen große Mengen Schokocreme – also hier waren es am Ende 3 Becher Sahne, 3 Tafeln Vollmilch-Schokolade und 6 Tafeln Zartbitter-Schokolade.

Nach dem Abkühlen habe ich die Masse vorsichtig in der Küchenmaschine aufgeschlagen. Bis sie luftig weich und glänzend war. Nicht zu lange schlagen, sonst wird sie trocken und krümelig und lässt sich nicht mehr so gut verarbeiten.

Anschließend wird der erste große Boden damit bestrichen, der zweite kommt oben drauf und einmal Creme ringsrum. Je glatter die Creme aufgetragen wird, desto eleganter sieht die Torte nachher am Ende aus. Ich habe dafür eine klassische Teigkarte die ich immer wieder sauber gewischt habe genutzt.

Der große Teil ist eingestrichen und kommt wieder auf den Balkon zum kühlen, anschließend ist der kleine obere Teil dran. Den habe ich vorher halbiert, die Oberseite glatt abgeschnitten, gefüllt und eingestrichen.

Dann folgt das große Stapeln. Bei mir gerne auf einem Cakeboard wo es dann auch passend den zugehörigen Karton für den Transport gibt. Damit nichts verrutscht, wird der Unterteil mit Schokoladencreme auf das Board geklebt. Und auch das Oberteil wird mit Schokocreme aufgeklebt. Und die Markierungen? Es sollte ja schon irgendwie symmetrisch werden. Und auch die Überlegung, wie groß denn nun so nen Stück Torte wird. Am Ende hat jeder ein noch kleineres Stück gegessen – was an dem leckeren Essen lag, was es am Abend schon gab.

Anschließend gehts an Dekorieren. Ich nutze dafür den großen Silikonspritzbeutel von Birkmann. Halterung für die Tülle einsetzen, Füllen, Tülle draufschrauben, kurz üben und los gehts !

Rosentülle und große Tupfentülle für die Oberseite, die kleine Tupfentülle für den Rest. Es dauert, und gefühlt wird man nicht fertig. Pro geplantem Stück Torte wurden es mindestens 4 kleine Tupfen, dazu die Deko für oben drauf, und an den Seiten, und die Ecken … damit kann man nämlich auch nicht ganz sauber gearbeitete Kanten verstecken.

Dann das Ergebnis:

 

Danach die Torte vorsichtig und mit viel Kraft in den Karton heben, naja, eher reinschieben und anschließend den Karton zusammenbasteln, und auf den Balkon damit.

Anschließend die Präsentation für das Geburtstagskind, anschneiden, Torte schlachten, genießen, die runde Bäuche streicheln und Komplimente einsammeln.

Wie ihr seht, war ich doch etwas großzügig in meiner Planung …

Pro Tortenstück hätte auch eine größe von 2 x 4 cm gereicht, aber so konnte sich jeder noch ein Stück für zuhause mitnehmen.