Gotta Catch ′Em All !

Überall Pokemon ! Sogar in meiner Küche haben sie sich ausgebreitet, und im Bett, im Wohnzimmer, auf dem Balkon, überall ! Und meine Katze tut völlig uninteressiert.

Dann liegt es an mir, sie alle zu fangen. Das geht am besten mit Pokebällen, die sooo lecker sind, dass kein Pokemon wiederstehen kann 🙂

Hier die Zutaten

  • 3 Eier
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch

Die Eier trennen und das Eiweiss mit etwas Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Dabei darauf achten, dass die Eiweiss nicht mit Fett in Berührung kommen, also erst die Eier trennen, und dann mit dem Messer in die Butter – oder lieber nicht. Salmonellen sind gefährlich und man möchte nach dem Backen nicht krank werden.

Dann die Eigelb mit dem Zucker und der weichen Butter schaumig rühren (lassen).

In der Zwischenzeit das Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Und dann abwechseln mit der Milch unter die Ei-Butter-Zucker-Masse rühren. Danach habe ich den Rührhaken von der Küchenmaschine gewechselt und vorsichtig den Eischnee untergehoben. Erst ein Drittel, vorsichtig rühren lassen, dann das nächste Drittel. Und den Rest habe ich mit dem Teigschaber untergehoben. So bleibt die ganze Luft aus dem Eischnee im Teig erhalten. Anschließend ging der Teig mit Hilfe von 2 Löffeln in kleinen Portionen aufs Blech, in der Hoffnung das es schöne gleichmäßig runde Kuchen werden. Hat nicht funktioniert … alles extrem viel breiter gelaufen, gut, war zu erwarten, aber definitiv nicht rund. Für nächste mal probiere ich das ganze mit Hilfe einer Spritztülle.

Nach dem Backen habe ich das ganze abkühlen lassen und mit Hilfe von einem Glas in eine schöne runde gleichmäßige Form gebracht.

Jetzt geht es ans Verzieren: Schrank rauf, Tüte mit der fertigen Zuckerguss-Trockenmasse finden, anrühren, einfärben.

Erst die eine Hälfte der Teiglinge mit weissem Zuckerguss versehen, dann was abfüllen für später. Einen Teil gleich schwarz färben und den Rest schön kräftig Rot. Damit das Rote etwas schicker auf den Pokeball kommt als das weisse nehme ich dann doch einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle. Erst aussen rum eine Linie ziehen damit später nichts überläuft und dann ausfüllen. Muss nicht gleich perfekt sein, kleine Löcher lassen sich durch das vorsichtige Verstreichen vom Zuckerguss füllen.

Anschließend den schwarzen Zuckerguss in den Spritzbeutel füllen und einen Kreis und die typische Pokeball Linie aufzeichen. Zum Schluss in den schwarzen Kreis noch ein bisschen was weisses und fertig !

Jetzt kann die Jagd beginnen. I wanna be the very best !

 

 

Einmal rund um Cork – Teil 1

Einmal mit dem Auto durch Irland fahren …. denkt man sich so einfach. Dachte ich mir auch, habe den Mietwagen gebucht, und dann auch wirklich am Schalter trotz minimalen Sprachprobleme bekommen und dann … Tja … dann ist das alles Andersrum ?!?!?

Also nicht das man es nicht gewusst hätte, aber wenn man so drin sitzt in dem Auto, Lenkrad wie immer, Pedale wie immer, Schaltknüppel wie immer … ach nee, das war die Tür. Nix Schalthebel mit dem rechten Arm bedienen. Und dann ist das komplette Auto so links hinter einem … ungewohnt. Kurze Erinnerung: Wie war das damals in der Fahrschule? Sitz einstellen, Spiegel einstellen, Navi programmiert, Radio an, Handbremse lösen, ersten Gang einlegen und dann geht es los. Gaaaaanz langsam und vorsichtig. Wie breit ist mein Auto? Welche Spur muss ich nehmen? Ich lass den mal erstmal noch vorbei. Und den auch. Und den nächsten. Jetzt könnte die Lücke groß genug für mich sein … und das beim Ausparken. Mama sitzt natürlich neben einem: Kind, pass auf, und da Vorne. und da Links. und Rechts. und nochmal zurück. du musst da lang ….

Die ersten Meter waren etwas ungewohnt, auf der Autobahn wurde das ganze dann einfacher und dann zum eingewöhnen schön 200km Richtung Süden. Breite Straße, gutes Wetter, wenig Verkehr – perfekt!

Und am nächsten Tag: Lass uns nach Blarney Castle fahren. Durch enge und nicht so enge Straßen, aber wird schon passen, andere Autos sind hier auch schon lang ! Einmal Blarney Caste besteigen, den Blarney Stone küssen, durch den wunderschönen Park wandern und nach 5 Stunden endlich wieder im Auto sitzen dürfen.

Neuer Tag, neues Ziel: Kinsale und Old Head of Kinsale. Wunderschöner Strand – Sand und das Wasser war dank Flut auch da. Aber Kalt !!! Eiskalt !!! Gleich oberhalb vom Strand lag auch das James Fort um das man einmal rumlaufen konnte und dabei tolle Panorama Fotos vom Strand und der Stadt auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht schießen konnte.

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Wenn man von Kinsale aus weiter Richtung Süden fährt kann man die Klippen am Old Head of Kinsale besuchen … traumhaft schön, wenn sie nicht gerade in den Wolken liegen. Wir hatten etwas Pech mit dem Wetter und schon am Strand die tiefhängenden Wolken gesehen. Voller Vorfreude haben wir trotzdem die engen Straßen zu den Klippen überwunden um dann in einer dicken Wolke zu verschwinden … alles hellgrau … aber man konnte das Meer rauschen hören. Also wieder ab nach Hause.

Der Trip nach Fermoy war nicht so ergiebig … Sonntags haben auch in Irland die Geschäfte zum Teil geschlossen, und ausser der Blackwater Bridge und einem Park mit Spielplatz gab es nicht wirklich viel zu sehen.

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Ein paar Tage Urlaub habe ich noch, genug Zeit um weiter die Umgebung zu Erkunden. Cobh und Clonakilty sind geplant. Und natürlich noch ein Versuch mit den Klippen … aber vielleicht diesmal an einer anderen Ecke. Mal schauen, wo google maps und mein Navi mich hinführen.

Liebe Grüße aus Irland, Eure Moni

Essen und Trinken in Irland

Es ist soweit, es hat mich mal wieder auf die Grüne Insel verschlagen, eine Woche Urlaub mit Mama, dem Verlobten und einem Auto im wunderschönen Süden von Irland.

Irland ist wunderschön grün, feucht, wolkig, selten sogar sonnig und immer eine Reise Wert. Die Esskultur klingt immer so seltsam wenn man Filme schaut, oder Bücher liest. Aber man sollte es einfach mal probieren. Und ich habe zum Glück einen fantastischen Markt vor der Tür und eine Küche, die ich nach Lust und Laune nutzen kann.

Der Markt: Der English Market in Cork – Uralt und doch sehr modern. Es gibt Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Bioläden, Asialäden, Käse, Schinken, Kaffee … alles tagesfrisch und aus der Region. Wer hier nichts zu essen findet, ist selbst schuld, wenn er verhungert !

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Und was kocht man aus den Zutaten: typisch Deutsches Essen natürlich, für die armen Ausgewanderten Deutschen in Irland die einfache gute deutsche Küche vermissen.

Paprikaschoten, Linsensuppe, Rouladen, Klöße … und man bringt Knacker mit !

Mein Klassiker zum Anfang sind gefüllte Paprika, gehen schnell, schmecken lecker und man hat noch was für den nächten Tag zum auf Arbeit mitnehmen. Dann einen Abend mit Fisch und Gemüse – es gab Whiting mit Tomatensalat. Hühnerkeulen …. dürfen auch nicht fehlen ! Hier schon fertig mariniert vom Markt – und eigentlich keine ganzen Keulen, sondern nur die Hühneroberschenkel zusammen mit selbstgemachten Rosmarinkartoffeln und Tomatensalat.

Und was gibt es hier im Pub? Natürlich Bier !

In Cork trinkt man Murphy’s habe ich gelernt. Und natürlich das lokal gebraute Fransiscan. Einmal als Red Ale und als Chieftain mit Pfirsisch Aroma. Mehr Pub habe ich noch nicht kennen gelernt, aber zwei Abende bleiben mir noch.

Frühstück besteht hier klassisch aus einem Irish Breakfast, mit Ei, Speck, Bohnen, Blut- und Leberwurst, Tomate und Würstchen. Dazu Toast mit Butter.

Wer das nicht mag, kriegt alle anderen möglichen Zubereitungsarten von Eiern. Gekocht, aber meistens als Rührei oder Spiegelei. Mit Tomate, Bohnen, Räucherlachs, Speck, dazu Toast mit Butter. Gerne auch Marmelade. Und Cornflakes mit Milch oder Joghurt.

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Und Essen? Fish and Chips ! Klassisch, überall anders. und immer lecker. Welcher Fisch wird genommen? Das was gefangen wurde … man kann es auch Fish of the Day nennen 😉

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Und hinterher gibts Dessert ! Kuchen, Eis, Bonbons … egal, alles Meins !

Die Iren haben eine Schwäche für Schokolade – wie passend, ich auch 🙂

Also gabs beim Italiener einen Stück luftig leichten leckeren Schokokuchen gefüllt mit Schokosahne und Kakaopulver bestäubt, liebevoll dekoriert auf einem Teller.

Im Steakrestaurant gabs lecker Eisbecher. Vanilleeis, dazu Schokokuchenkrümel, Sahne, Sirup, Schokostreusel und Schokosoße

Wenn es schnell gehen muss, gibts klassisch Schokod0nuts – im Viererpack. Und ganz zufällig passen genau vier Donuts in meinen Magen.

Und ich habe einen kleinen Bonbonladen gefunden, der noch Bonbons in Handarbeit herstellt. Lecker !

 

So, ein paar kleine Eindrücke über das Essen und Trinken in Irland. Wer es auf die Insel schafft, defintiv ein paar Tage länger bleiben und das Hotel oder Bed and Breakfast mit Frühstück buchen und einmal die Karte durchprobieren !