Spaghetti Bolognese – geht schnell und macht satt

Nudeln mit Soße – ein Klassiker.

Bolognese mit extra Knoblauch weil die Zwiebeln alle waren. Gutes Rindfleisch, Tomate aus der Dose, getrocknete Tomaten, etwas Zucker, Zwiebeln, Knoblauch, Oregano aus dem Garten.

Ganz wichtig auch: Die Soße etwas köcheln lassen und immer wieder umrühren. Erst nach mindestens einer Stunde kochen wird sie so richtig lecker.

Und klassisch Pecorino dazu – meiner Meinung nach viel besser als Parmesan.

In dem Sinne: Guten Hunger

Mama braucht was zu Essen !

In der letzten Zeit war es hier etwas ruhiger, aber auch nur, weil mir das Leben keine Zeit mehr zu schreiben ließ.

Ich bin zwischenzeitlich wieder in meine Heimatstadt gezogen – der Liebe wegen, wie sollte es auch sonst anders sein. Habe hier auch einen neuen Job gefunden, der mir sehr viel Spaß macht und ein tolles Produkt herstellt – http://www.ilockit.bike. Und der wichtigstes Grund: ich bin Mama einer wundervollen kleinen Tochter geworden.

Nun ist das Leben mit Kind alles andere als erwartet: Anfangs hat sie viel geschlafen, getrunken, wieder geschlafen, wieder getrunken. Alle 2 Stunden – ein sehr entspanntes zufriedenes kleines Mädchen.

Mittlerweile wird sie immer größer, und lässt mir noch weniger Zeit für mich und mein Hobby. Aber eins bleibt: der Hunger ! Für beide von uns !

Töchterchen gibt sich mit der Brust zufrieden, abends gibt es Haferbrei mit Obst, zwischendurch mal eine Scheibe Gurke und ein Brötchen.

Bei mir ist es nicht ganz so einfach: ich habe einfach immer Hunger, selten auf das was im Kühlschrank ist, und zum Kochen fehlt leider manchmal einfach die Zeit. Die Alternative: Döner, schmeckt auch zum drei mal in der Woche, muss aber geholt werden.

Also sucht man sich liebe Menschen um einen rum, die zum Kind bespaßen vorbei kommen, so dass ich mal in die Küche verschwinden kann.

Am wichtigsten zum Kochen: die große Pfanne. Alles rein, anbraten, Essen fertig !

Auch wichtig: der Backofen – Pommes, Süßkartoffel-Pommes, Chicken-Wings, Hühnerkeulen, Entenbrust, Gemüse. Rauf aufs Backblech, eine Stunde in Ofen, Essen fertig !

Ja, es ist viel Fett. Aber Süßkartoffelpommes sind immerhin gesünder als richtige Pommes ?!?! Und ich muss nicht Kartoffeln schälen ! Und Stillen verbraucht Kalorien !
Fleisch ist auch wichtig geworden. Mindestens einmal die Woche versuche ich ein gutes Stück Fleisch auf den Teller zu kriegen: Wildschwein, Rind, Ente, Kalb, Lamm … gefühlt alles ausser richtigem Schwein.

Und ja, es ist Tiefkühl-Gemüse. Es ist immer da, man kann es zu Nudeln, Reis, Kartoffeln, Pommes essen. Und es geht schnell. Und ganz wichtig: es ist vorbereitet. Gerade wenn es mal wieder schnell gehen muss weil Töchterchen nur 20 Minuten schläft und die Zeit zum Kochen und Essen reichen muss.

Alternativ: Kind ins Auto packen und in die Mensa fahren. Und am Wochenende lädt man sich beim Brüderchen ein. Der kocht richtig gut und lecker, teilt aber leider nicht so oft wie ich das gerne hätte und möchte auch immer noch Kuchen und / oder Kekse mitgebracht bekommen.

Und abends? Da gibt es Brei. Den Rest, der mir übrig gelassen wird. Und natürlich ist der selbstgekocht. Etwas Milch in Topf, Haferflocken einrühren, aufkochen, etwas Obst dazu (auch aus dem Glas, aber selbstgekocht), und dann wird geteilt: Eine Schale Brei fürs Kind, eine Schale für die Mama, und wenn der Papa zum Abendessen zuhause ist, freut er sich auch über eine Portion.

Unser Favorit an Obst: Apfel-Birnen-Brei ! Die Äpfel kamen aus dem eigenen Garten, die Birnen gabs bei Nachbars. Und leere Gläser zum einwecken haben sich auch gefunden.

So, Kind ist ausgeschlafen, wir werden dann mal Spielen gehen. Und gemeinsam Kekse backen.

Lieben Gruß,

Küchenfee Moni

Ich hab da was neues gefunden !

Im Internet gibt es ja immer wieder tolle Ideen rund ums Backen und Dekorieren und zaubern … und irgendwann kommt der Moment wo auch ich nicht mehr Widerstehen kann und kaufen muss.

So ging es mir jetzt mit einer neuen Silikon-Kuchenform beziehungsweise einzelnen Elementen die man zu jeder beliebigen Form zusammenstecken kann. Angeblich sogar auslaufsicher, was ich von meinem Backrahmen nicht behaupten kann …

Es nennt sich Bake-Snake, oder auch The Cake Mould, oder Kreativ Silikon Form.

Hier das Video dazu

Da ich nächste Woche Urlaub habe, hoffe ich natürlich, dass der Postbote bald klingelt. Und mir zu der neuen Silikon-Form, dem großen Ausrollstab und dem Rosen-Modellierset dann auch noch Fondant liefert und dann das große Backen beginnen kann.

Es wartet auch nur eine 2-stöckige Hochzeitstorte auf mich, und einen Tag später eine riesige Torte zum 30. Geburtstag von einem ganz lieben Freund.

Die Silikon-Form wird natürlich ausführlich getestet und ihr bekommt das Ergebnis kuchenwarm mitgeteilt. Meine Menschen um mich rum müssen dann alles essen, denn alleine Kuchen essen macht ja dick. Und je dicker ich die anderen fütter, desto schlanker sehe ich aus.

Lieben Gruß,

Eure Tortenfee Moni

Wie erreicht man mich ?

Alle wollen eine Torte von mir ! Juchuh !

Nochmal ganz kurz: ich bin kein Bäcker, mir macht es immer noch Spaß, und ich freue mich, wenn ich andere Leute mit meinen kleinen Kunstwerken glücklich machen kann. Ich backe auch gerne für euren Geburtstag oder Hochzeit oder Taufe oder sonstige Anlässe. Im Idealfall kommt ihr die Torte in Potsdam oder Brandenburg selber abholen, Lieferung per Fahrrad ist nur in Ausnahmefällen möglich und geht dann auf euer Risiko.

Und Preise: da wird man sich einig, ganz sicher.

Und wie erreicht man mich jetzt ? Am einfachsten geht das übers Telefon, aber online die Telefonnummer veröffentlichen ist nicht so clever. Deshalb gibt es für alle nur meine E-Mail-Adresse:

schneider_moni@hotmail.com

Die E-Mails landen auch auf den Telefon und können zeitnah nach einem Blick in den Kalender beantwortet werden. Über eine nette Anfrage per E-Mail gibt es dann auch meine Telefonnummer um weitere Details besprechen zu können.

Ansonsten geht auch anschreiben über Facebook:

http://www.facebook.com/monisfoodcreations

Und wer mich im Zug trifft, oder abends in der Lieblingskneipe auf ein Bier, darf auch gerne Wünsche äußern.

Lieben Gruß,

Eure Tortenfee Moni

Ach ja, die letzen beiden Projekte, die es noch nicht in den Blog geschafft haben, aber doch noch fix veröffentlicht werden wollen:

Schoko-Himbeer-Torte

Wenn es draussen mal wieder so richtig nass und kalt ist, und man eigentlich den ganzen Tag zuhause bleiben möchte, kann man sich auch in die Küche stellen und was leckeres schokoladiges zaubern. Zusammen mit ner Tasse Kaffee am nachmittag vergisst man dann auch ganz schnell das nicht ganz so schöne Wetter draussen.

Hier das Rezept für den Boden (wer von euch öfter Schokokuchen bäckt, dem kommt das Rezept bestimmt bekannt vor: es ist der Schokoladenkuchen von Jamie Oliver)

  • 200g dunkle Schokolade 70% Kakao anteil
  • 175g Butter
  • 120g weicher brauner Zucker
  • 100g Blanchierte Mandeln, gemahlen. oder auch nicht blanchiert, aber trotzdem gemahlen
  • 2 El Kakaopulver
  • 1 Priese Salz
  • 4 große Eier
  • 150g Mehl mit 1 TL BP vermischt

Füllung und Deko:

  • 3 Becher Schlagsahne
  • 3 Tafeln Vollmilch Schokolade
  • 6 Tafeln Zartbitter Schokolade
  • 2 Löffel Himbeer-Marmelade
  • 1 Tüte Himbeeren TK
  • 1 Päckchen Tortenguss rot
  • 2 Löffel Zucker

Und dann gehts los:

Die Butter mit der Schokolade im Topf schmelzen, dabei aufpassen, dass es nicht zu heiss wird, sonst gerinnt später das Ei wenn es zur Ei-Zucker-Masse gegeben wird. Die Eier und der Zucker werden zusammen mit einer Prise Salz und etwas Vanille schaumig geschlagen, bis eine helle fluffige Masse entsteht. Dann langsam und vorsichtig die Schokoladen-Butter dazu geben. Anschließend die gesiebte Mehl-Kakao-Backpulver-Mischung dazu geben und kurz unterrühren. Ich habe in einer beschichteten 24 cm Springform gebacken und den Boden auch mit Backpapier ausgelegt.

Gebacken habe ich bei 160 °C Heissluft ca. 25 Minuten. Der Kuchen schmeckt besser, wenn er nicht komplett durchgebacken ist und in der Mitte noch etwas feucht. Wenn man ihn zu lange bäckt wird er leider sehr schnell trocken.

Die Schoko-Sahne Masse für die Füllung wird ganz einfach zubereitet: Die Sahne aufkochen, die klein gebrochene Schokolade dazu, auflösen lassen, kräftig umrühren und abkühlen lassenl

Der Boden und auch die Schoko-Sahne kommen zum Auskühlen über Nacht auf den Balkon.

Am nächsten morgen habe ich den Boden mit dem größten Messer was ich finden konnte in drei Schichten geschnitten. Meine Küchenmaschine durfte etwa zwei Drittel der Schoko-Sahne aufschlagen. Auf die unterste Schicht gibt es etwas Himbeer-Marmelade und oben drauf Schoko-Sahne. Nächster Boden, nächste Schicht Schoko-Sahne. Und noch ein Boden – und noch mehr Schoko-Sahne. Und da nicht nur oben drauf, sondern überall um die Torte rum.

Und wie kommen jetzt die Himbeeren in die Mitte?

Man nimmt den Ring von der kleinen 16 cm Springform (alternativ geht auch ein Tortenring) und setzt ihn mittig auf, etwas eindrücken, damit er auch wirklich fest sitzt. Wer beides nicht hat: Alufolie mehrfach gefaltet ist eine gute Alternative. Und dann liebevoll die Himbeeren anordnen.

Den Tortenguss mit zwei Löffeln Zucker und 225 ml Wasser anrühren. Auf der Packung steht was von 250 ml …. aber das wird mir nicht fest genug. Den Tortenguss über die noch gefrorenen Himbeeren geben und das ganze schnell in Kühlschrank damit es fest wird, bevor es doch irgendwo eine Lücke zwischen Schoko-Sahne und Tortenring findet.

Nach 30 Minuten ist der Tortenguss wirklich fest und man kann ihn vorsichtig mit einem Messer aus seinem Gefängnis befreien und den Springformring / Tortenring / Alufolie von der Torte nehmen.

Jetzt wird der Rest der Schoko-Sahne aufgeschlagen, in einen Spritzbeutel gefüllt und mit Hilfe einer 10 mm Sterntülle liebevoll Tupfen um die Himbeeren gespritzt.

torte-fertig

Im Sommer geht das ganze natürlich auch mit frischen Himbeeren, oder Erdbeeren, oder mit Mango, Aprikose … was auch immer bei euch im Garten wächst oder der Bauer um die Ecke für euch angebaut hat.

Lasst es euch schmecken !

Lieben Gruß

Eure Moni

Modellbahntage in Brandenburg Havel

Hey ihr Lieben,

heute mal weder kochen noch backen, sondern eher staunen und bewundern. In Brandenburg an der Havel finden aktuell gerade die Modellbahntage präsentiert von den Brandenburger Modellbahn-Freunde e.V. in der St. Johannis Kirche mitten in der City statt.

http://bmfev.de/ausstellungen.html – Eigentlich kommt hier ein Bild hin, aber so könnt ihr gleich noch den Verein kennen lernen.

Die Ausstellung findet jedes Jahr statt, dieses Jahr bin ich das erste Mal offiziell als Helferlein dabei und es ist unglaublich interessant, mal das ganze von Hinter den Kulissen erleben zu dürfen. Es stecken unglaublich viele Stunden an Organisation und jede Menge Schweiß in diesen 4 Tagen, von denen der Besucher nur das perfekte Ergebnis sehen soll.

Die große Herausforderung für dieses Jahr war ungeplant: Es mussten neue Räumlichkeiten her, und es wurde was fantastisches gefunden: Die St. Johanniskirche in Brandenburg an der Havel, uralt, zerfallen, zerbombt, notdürftig repariert, im Jahr 2015 saniert und jetzt ist es der perfekte Platz für die Ausstellung.

Und dann wurde geplant, wer vorbei kommt, was ausgestellt wird, wie was hingestellt wird, Auflagen mussten beachtet werden, Genehmigungen beantragt, Werbung gemacht – das Übliche und der ganz normale Wahnsinn, wenn man sein Können der Welt präsentieren möchte ! Und irgendwann: mensch Moni, du hast doch nichts zu tun, kannst du helfen ? Also eigentlich eher so: du Brüderchen, passt du auf meine Katze auf? Also ich würde dann auch Helfen, falls ihr noch ne Hand braucht … und Brüderchen: Deal – yeah … Ausstellung !!!!! So kann man sich auch einschleichen 😉

Es gibt Anlagen verschieder Spurbreiten zu sehen, riesig groß, größer als die Wohnzimmer der meisten Menschen, die ich bis jetzt kennen lernen durfte. Kein wunder, dass man sich eine alte Kirche sucht, um präsentieren zu können, alles andere ist einfach zu klein.

Genug geschrieben, hier jetzt ein kleiner Einblick in die noch kleinere Welt:

Oh, keine Besucher drauf, aber es waren viele da. Und Wochenende kommt, also wer in der Nähe von Brandenburg wohnt – alles unter 200km zählt als in der Nähe – darf gerne vorbei kommen. Bringt ein paar Euros für den Eintritt mit, die Kamera nicht vergessen und dann schaut euch an, bestaunt und bewundert was die Vereinsmitglieder in ihrer Freizeit liebevoll gebastelt habenl. Nix mit Spielzeug für Kinder, oder vielleicht doch – denn man lernt alles: Planung, Gestaltung, Elektrik, Elektronik, Holzarbeiten, Kommunikation, Basteln, Bauen, Optimieren, Einreissen, wieder Aufbauen, Fehler erzeugen, Fehler finden, Fehler beseitigen, und ganz am Ende: Der Zug fährt !

In dem Sinne: Samstag und Sonntag, den 1.10. und 2.10. jeweils von 10 bis 18 Uhr in der St. Johannis Kirche in Brandenburg an der Havel.

Ach ja, wie man da hin kommt: Auto ist ungünstig, es gibt nur wenige Parkplätze, Boot ist super, der Havelanleger ist direkt vor der Kirche. Alternativ auch gerne mit dem Zug – wie passend – der RE1 fährt von Magdeburg oder Berlin nach Brandenburg, die RB51 kommt aus Rathenow, von dort aus mit der Tram Linie 2 oder 6 bis Haltestelle Ritterstraße/Museum und dann noch ein paar Schritte zu Fuß.

Ich würde mich freuen, ein paar von Euch als Besucher begrüssen zu dürfen 🙂

Lieben Gruß,

Eure Moni

Gotta Catch ′Em All !

Überall Pokemon ! Sogar in meiner Küche haben sie sich ausgebreitet, und im Bett, im Wohnzimmer, auf dem Balkon, überall ! Und meine Katze tut völlig uninteressiert.

Dann liegt es an mir, sie alle zu fangen. Das geht am besten mit Pokebällen, die sooo lecker sind, dass kein Pokemon wiederstehen kann 🙂

Hier die Zutaten

  • 3 Eier
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch

Die Eier trennen und das Eiweiss mit etwas Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Dabei darauf achten, dass die Eiweiss nicht mit Fett in Berührung kommen, also erst die Eier trennen, und dann mit dem Messer in die Butter – oder lieber nicht. Salmonellen sind gefährlich und man möchte nach dem Backen nicht krank werden.

Dann die Eigelb mit dem Zucker und der weichen Butter schaumig rühren (lassen).

In der Zwischenzeit das Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Und dann abwechseln mit der Milch unter die Ei-Butter-Zucker-Masse rühren. Danach habe ich den Rührhaken von der Küchenmaschine gewechselt und vorsichtig den Eischnee untergehoben. Erst ein Drittel, vorsichtig rühren lassen, dann das nächste Drittel. Und den Rest habe ich mit dem Teigschaber untergehoben. So bleibt die ganze Luft aus dem Eischnee im Teig erhalten. Anschließend ging der Teig mit Hilfe von 2 Löffeln in kleinen Portionen aufs Blech, in der Hoffnung das es schöne gleichmäßig runde Kuchen werden. Hat nicht funktioniert … alles extrem viel breiter gelaufen, gut, war zu erwarten, aber definitiv nicht rund. Für nächste mal probiere ich das ganze mit Hilfe einer Spritztülle.

Nach dem Backen habe ich das ganze abkühlen lassen und mit Hilfe von einem Glas in eine schöne runde gleichmäßige Form gebracht.

Jetzt geht es ans Verzieren: Schrank rauf, Tüte mit der fertigen Zuckerguss-Trockenmasse finden, anrühren, einfärben.

Erst die eine Hälfte der Teiglinge mit weissem Zuckerguss versehen, dann was abfüllen für später. Einen Teil gleich schwarz färben und den Rest schön kräftig Rot. Damit das Rote etwas schicker auf den Pokeball kommt als das weisse nehme ich dann doch einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle. Erst aussen rum eine Linie ziehen damit später nichts überläuft und dann ausfüllen. Muss nicht gleich perfekt sein, kleine Löcher lassen sich durch das vorsichtige Verstreichen vom Zuckerguss füllen.

Anschließend den schwarzen Zuckerguss in den Spritzbeutel füllen und einen Kreis und die typische Pokeball Linie aufzeichen. Zum Schluss in den schwarzen Kreis noch ein bisschen was weisses und fertig !

Jetzt kann die Jagd beginnen. I wanna be the very best !

 

 

Einmal rund um Cork – Teil 1

Einmal mit dem Auto durch Irland fahren …. denkt man sich so einfach. Dachte ich mir auch, habe den Mietwagen gebucht, und dann auch wirklich am Schalter trotz minimalen Sprachprobleme bekommen und dann … Tja … dann ist das alles Andersrum ?!?!?

Also nicht das man es nicht gewusst hätte, aber wenn man so drin sitzt in dem Auto, Lenkrad wie immer, Pedale wie immer, Schaltknüppel wie immer … ach nee, das war die Tür. Nix Schalthebel mit dem rechten Arm bedienen. Und dann ist das komplette Auto so links hinter einem … ungewohnt. Kurze Erinnerung: Wie war das damals in der Fahrschule? Sitz einstellen, Spiegel einstellen, Navi programmiert, Radio an, Handbremse lösen, ersten Gang einlegen und dann geht es los. Gaaaaanz langsam und vorsichtig. Wie breit ist mein Auto? Welche Spur muss ich nehmen? Ich lass den mal erstmal noch vorbei. Und den auch. Und den nächsten. Jetzt könnte die Lücke groß genug für mich sein … und das beim Ausparken. Mama sitzt natürlich neben einem: Kind, pass auf, und da Vorne. und da Links. und Rechts. und nochmal zurück. du musst da lang ….

Die ersten Meter waren etwas ungewohnt, auf der Autobahn wurde das ganze dann einfacher und dann zum eingewöhnen schön 200km Richtung Süden. Breite Straße, gutes Wetter, wenig Verkehr – perfekt!

Und am nächsten Tag: Lass uns nach Blarney Castle fahren. Durch enge und nicht so enge Straßen, aber wird schon passen, andere Autos sind hier auch schon lang ! Einmal Blarney Caste besteigen, den Blarney Stone küssen, durch den wunderschönen Park wandern und nach 5 Stunden endlich wieder im Auto sitzen dürfen.

Neuer Tag, neues Ziel: Kinsale und Old Head of Kinsale. Wunderschöner Strand – Sand und das Wasser war dank Flut auch da. Aber Kalt !!! Eiskalt !!! Gleich oberhalb vom Strand lag auch das James Fort um das man einmal rumlaufen konnte und dabei tolle Panorama Fotos vom Strand und der Stadt auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht schießen konnte.

IMG_5192IMG_5209IMG_5216IMG_5222IMG_5245

Wenn man von Kinsale aus weiter Richtung Süden fährt kann man die Klippen am Old Head of Kinsale besuchen … traumhaft schön, wenn sie nicht gerade in den Wolken liegen. Wir hatten etwas Pech mit dem Wetter und schon am Strand die tiefhängenden Wolken gesehen. Voller Vorfreude haben wir trotzdem die engen Straßen zu den Klippen überwunden um dann in einer dicken Wolke zu verschwinden … alles hellgrau … aber man konnte das Meer rauschen hören. Also wieder ab nach Hause.

Der Trip nach Fermoy war nicht so ergiebig … Sonntags haben auch in Irland die Geschäfte zum Teil geschlossen, und ausser der Blackwater Bridge und einem Park mit Spielplatz gab es nicht wirklich viel zu sehen.

IMG_5260

Ein paar Tage Urlaub habe ich noch, genug Zeit um weiter die Umgebung zu Erkunden. Cobh und Clonakilty sind geplant. Und natürlich noch ein Versuch mit den Klippen … aber vielleicht diesmal an einer anderen Ecke. Mal schauen, wo google maps und mein Navi mich hinführen.

Liebe Grüße aus Irland, Eure Moni

Essen und Trinken in Irland

Es ist soweit, es hat mich mal wieder auf die Grüne Insel verschlagen, eine Woche Urlaub mit Mama, dem Verlobten und einem Auto im wunderschönen Süden von Irland.

Irland ist wunderschön grün, feucht, wolkig, selten sogar sonnig und immer eine Reise Wert. Die Esskultur klingt immer so seltsam wenn man Filme schaut, oder Bücher liest. Aber man sollte es einfach mal probieren. Und ich habe zum Glück einen fantastischen Markt vor der Tür und eine Küche, die ich nach Lust und Laune nutzen kann.

Der Markt: Der English Market in Cork – Uralt und doch sehr modern. Es gibt Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Bioläden, Asialäden, Käse, Schinken, Kaffee … alles tagesfrisch und aus der Region. Wer hier nichts zu essen findet, ist selbst schuld, wenn er verhungert !

IMG_5167

Und was kocht man aus den Zutaten: typisch Deutsches Essen natürlich, für die armen Ausgewanderten Deutschen in Irland die einfache gute deutsche Küche vermissen.

Paprikaschoten, Linsensuppe, Rouladen, Klöße … und man bringt Knacker mit !

Mein Klassiker zum Anfang sind gefüllte Paprika, gehen schnell, schmecken lecker und man hat noch was für den nächten Tag zum auf Arbeit mitnehmen. Dann einen Abend mit Fisch und Gemüse – es gab Whiting mit Tomatensalat. Hühnerkeulen …. dürfen auch nicht fehlen ! Hier schon fertig mariniert vom Markt – und eigentlich keine ganzen Keulen, sondern nur die Hühneroberschenkel zusammen mit selbstgemachten Rosmarinkartoffeln und Tomatensalat.

Und was gibt es hier im Pub? Natürlich Bier !

In Cork trinkt man Murphy’s habe ich gelernt. Und natürlich das lokal gebraute Fransiscan. Einmal als Red Ale und als Chieftain mit Pfirsisch Aroma. Mehr Pub habe ich noch nicht kennen gelernt, aber zwei Abende bleiben mir noch.

Frühstück besteht hier klassisch aus einem Irish Breakfast, mit Ei, Speck, Bohnen, Blut- und Leberwurst, Tomate und Würstchen. Dazu Toast mit Butter.

Wer das nicht mag, kriegt alle anderen möglichen Zubereitungsarten von Eiern. Gekocht, aber meistens als Rührei oder Spiegelei. Mit Tomate, Bohnen, Räucherlachs, Speck, dazu Toast mit Butter. Gerne auch Marmelade. Und Cornflakes mit Milch oder Joghurt.

IMG_5166

Und Essen? Fish and Chips ! Klassisch, überall anders. und immer lecker. Welcher Fisch wird genommen? Das was gefangen wurde … man kann es auch Fish of the Day nennen 😉

IMG_5081

Und hinterher gibts Dessert ! Kuchen, Eis, Bonbons … egal, alles Meins !

Die Iren haben eine Schwäche für Schokolade – wie passend, ich auch 🙂

Also gabs beim Italiener einen Stück luftig leichten leckeren Schokokuchen gefüllt mit Schokosahne und Kakaopulver bestäubt, liebevoll dekoriert auf einem Teller.

Im Steakrestaurant gabs lecker Eisbecher. Vanilleeis, dazu Schokokuchenkrümel, Sahne, Sirup, Schokostreusel und Schokosoße

Wenn es schnell gehen muss, gibts klassisch Schokod0nuts – im Viererpack. Und ganz zufällig passen genau vier Donuts in meinen Magen.

Und ich habe einen kleinen Bonbonladen gefunden, der noch Bonbons in Handarbeit herstellt. Lecker !

 

So, ein paar kleine Eindrücke über das Essen und Trinken in Irland. Wer es auf die Insel schafft, defintiv ein paar Tage länger bleiben und das Hotel oder Bed and Breakfast mit Frühstück buchen und einmal die Karte durchprobieren !

Erdbeer-Torte

Im Mai gibts die ersten Erdbeeren zu kaufen, im Garten brauchen sie leider noch ein wenig.

Deshalb hier die Torte vom letzen Jahr 😉

Für den Teig:

  • 3 Eier
  • 130 g Butter
  • 130 g Zucker
  • 130 g Mehl
  • etwas Backpulver

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren und das Mehl gemischt mit dem Backpulver unterheben. Natürlich ist die Backform schon vorbereitet: Aus Silikon, einmal kalt ausgespült und auf einen Gitterrost gestellt. Silikonformen sind ja nicht wirklich stabil, und das wird leider auch nicht besser, wenn Teig drin ist.

Gebacken wird im Ofen auf mittlerer Schiene, etwas 160 °C Heissluft oder 180 °C Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten.

Zwischenzeitlich die Erdbeeren mit Stiel waschen, vom Stiel befreien und je nach Größe im Ganzen lassen, Halbieren oder Vierteln.

Den Tortenboden gut abkühlen lassen und vorsichtig stürzen – wäre schade, wenn er nach soviel Arbeit kaputt geht. Dazu am besten die Tortenplatte wo er später drauf soll, oder ein Küchenbrett auf den Boden in der Form legen, mit einer Hand oben drauf fassen, die andere kommt unter die Form. Und umdrehen. Nun vorsichtig die Silikonform lösen.

Auf dem ausgekühlten Tortenboden verteile ich immer ein Päckchen Sahnesteif – das soll die Feuchtigkeit der Erdbeeren binden, damit der Boden nicht sofort durchweicht. Alternativ tun es auch Mandelblättchen oder eine ganz dünne Schicht flüssige Schokolade die man dann aushärten lässt.

Erdbeeren drauf, schön gleichmäßig verteilen. Fertig – naja, fast. Damit sich das ganze länger hält und etwas stabiler wird, hilft ein Tortenguss. Den gibts in kleinen Tütchen im Laden zu kaufen. Mit etwas Zucker und 250 ml Wasser angerührt und aufgekocht kommt er anschließend über die Erdbeeren. Wenn ihr gut seid, arbeitet ihr etwas ordentlicher als ich … aber der Erdbeerberg auf dem Boden war einfach zu hoch !

Achtet drauf, möglichst alle Erdbeeren mit dem Tortenguss zu bedecken. Das sieht einfach schöner aus und die Torte hält sich etwas länger im Kühlschrank. Kühlschrank auf, Torte rein, durchkühlen lassen. Über Nacht, oder auch nur zwei Stunden bis zum Nachmittag. Dazu passt Sahne mit Schokosplits. Oder Eis. Oder Kaffee. Oder man verzichtet auf das Alles und gönnt sich einfach noch ein zweites Stück. oder ein Drittes. oder ein Viertes … das ist bei mir und meiner Familie schon üblich. Die Torte reicht meistens nicht länger als zwei Nachmittage. Und ist Ideal für das ganz fiese und gemeine 23 Uhr Hüngerchen was sich bei meinem Bruder und mir immer meldet.

Guten Appetit

CIMG0185