3D gedruckte Keksausstecher

Vor ein paar Wochen habe ich jemanden kennen gelernt, der sich mit 3D Druck auskennt und auch einen oder zwei Drucker zuhause stehen hat. Nach einem netten Abend kamen wir auf die Idee, das man vielleicht Keksausstecher drucken kann. Der Gedanke fing an zu reifen, ich schaute mir ein paar Projekte von ihm an, und dann stand fest: probieren wir!

Was kann man drucken, wie groß, wie aufwendig, was passt zum Teig, welcher Teig … die üblichen Fragen eben. Aber Halloween stand vor der Tür und damit war das Thema festgelegt: Ein Kürbis wird es. Motiv gesucht, 3D Modell genommen, an den Drucker angepasst, noch etwas optimiert und dann der erste Versuch.

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Frisch aus dem Drucker, noch ein paar überstehende Fäden abgekratzt und dann erstmal ein Foto für die Welt machen. Der Ausstecher ist etwa 9 x 9 cm groß, und circa 1,5 cm hoch und  hat einen Rand zum besseren Anfassen angedruckt.

Der Teig für die ersten Versuche ist ein Klassiker aus meiner Küche:

  • 250 g Butter
  • 2 Eier
  • 250 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, die Eier dazu geben, und das Mehl unterkneten. Den Teig in Folie gewickelt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Der Plan ist, dass der Teig seine Form beim backen behält und nicht zu sehr aufgeht und damit das Muster zerstört, was wir gerne im Keks haben möchten. Ich bin ja doch etwas faul was Kekse verzieren angeht und hoffe, es mir damit ersparen zu können.

Ausgerollt habe ich den Teig auf einer Silikonmatte. Das hat den Vorteil, dass man nicht zusätzliches Mehl braucht was den Teig trocken und brüchig machen.

Gefüllt wurden die Augen und der Mund mit verdünnter, warmer und durch ein Sieb gestrichener Himbeer-Marmelade.

Ab in Ofen damit und bei 160°C ca. 12-15 Minuten backen, bis die Kekse leicht gebräunt sind.

Und dann der kritische Blick: Alle Details im Keks angekommen? Nichts abgebrochen oder verloren gegangen? Teig nicht zu dick und nicht zu dünn?

Hier nochmal der Vergleich: Die Ausstecher und die zugehörigen fertigen Kekse:

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Und zum Schluss die spannende Frage: wo kriegt man sowas? Die Modelle habe ich auf Thingiverse gefunden und und gedruckt wurde hier: 3D Druck

Gegessen werden die Kekse dann in den nächsten Tagen gemeinsam bei einer Tasse Kaffee und bei der Planung der nächsten Ausstecher. Wenn ihr Ideen habt, lasst es mich wissen und wir werden schauen, was wir davon umsetzen können.

Lieben Gruß und Happy Halloween,

Eure Moni