Weihnachtskekse Runde 1

Hallo ihr Lieben,

Weihnachten steht vor der Tür und damit darf jetzt auch wieder offiziell gebacken werden. Für Kekse ist eigentlich immer Saison, aber manche Menschen sehen das anders 😉

Ich glaube, ich habe für diese Jahr einen Lieblingskeksteig gefunden:

  • 2 Eier
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • Kakao, Lebensmittelfarbe, Vanille nach Geschmack

Eier, warme Butter und den Zucker schön schaumig schlagen, dann das gesiebte Mehl unterkneten, alles in eine Tüte stecken und über Nacht auf dem Balkon oder in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag den Teig nochmal durchkneten und ausrollen. Mein Favorit zum Ausrollen ist eine Silikonbackmatte und dazu meine geliebte Marmor-Teigrolle. Die Matte erspart einem das Mehl damit der Teig nicht auf der Oberfläche festklebt und er wird nicht so trocken. Die Marmor-Rolle bleibt lange kalt wenn sie die Nacht auf dem Balkon verbracht hat, und ist so schwer und trotzdem leichtgängig das sich der Teig wie von alleine ausrollt.

Und was stechen wir heute aus? Wie ja schon erwähnt, gibt es 3D-Druck, und damit unendlich viele Möglichkeiten. Ich bin extrem faul was Kekse verzieren betrifft, also habe ich mir welche mir Prägung drucken lassen. Einmal einen Schneemann (gibts bei ebay) und einen Santa Kopf (gibts auch bei ebay) . Wichtig ist, die Ausstecher müssen vor dem benutzen immer wieder in Mehl gedrückt werden, damit nichts kleben bleibt. Der Teig sollte kalt und trocken sein, und etwa 3-5 mm dick ausgerollt. Da müsst ihr ein bisschen probieren, weil jeder Ausstecher ein Einzelstück ist.

Backen ganz klassisch bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten. Ihr könnt Backpapier nutzen, oder auch eine Dauerbackmatte.

Lecker knusprige Weihnachtskekse die erste Runde.

Lasst es euch schmecken und frohen 1. Advent,

Lieben Gruß, Moni

PS: falls ihr noch Ideen für andere Motive habt – kurze Nachricht an mich und ich schaue, was ich für euch tun kann.

 

Marmor-Kirsch-Muffins

Donnerstag morgen, 8 Uhr, und die Erkenntnis: Freitag ist Radtour, dazwischen noch Arbeiten, einmal Feiern gehen, zum Frühstück und shoppen verabredet und eigentlich hat man doch immer was für unterwegs eingepackt gehabt.

Also schnell in die Küche, Susi hingestellt und der Blick in den Vorratschrank: Mehl, Zucker, Butter, Eier, Kakao, Kirschen – och ja doch, sieht gut aus. Muffinförmchen sind auch gerade sauber, haben sich auch die letzen male auf dem Fahrrad ganz gut gemacht, dann mal los.

Hier die Zutaten:

  • 4 Eier
  • 150 g Zucker und 25 g selbstgemachter Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Kakaopulver
  • etwas Milch
  • Sauerkirschen ohne Stein aus dem Glas

Und jetzt wie üblich: Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, die Butter schmelzen und langsam einrühren, Mehl und Backpulver sieben und unterrühren.

Danach den Teig halbieren und in eine Hälfte das gesiebte Kakaopulver und die Milch einrühren.

Die Muffinförmchen habe ich auf ein Backblech sortiert. Wie ihr seht, sind es zwei verschiedene Sorten: die zwei Reihen links sind von Lidl, die drei Reihen rechts sind von Tchibo. Ich persönlich finde die von Lidl etwas besser, da sie dünner und flexibler sind, was beim rauslösen der Muffins von Vorteil ist.

Jetzt geht es ans füllen:

Hellen Teig nach unten, Kirschen drauf, dunklen Teig drauf, ab in Ofen. Geht auch anders rum, hatte ich auch noch vor, aber irgenwie war der helle Teig dann alle … Mitdenken schadet auch beim backen nicht.

Dann ab in Ofen damit. 180 °C Ober- und Unterhitze, bis sie fertig sind. Ich weiss, blöder Satz, aber so ist es nunmal. Ich habe sie glaube ich 20 Minuten gelassen. In meiner Wohnung gilt zum Glück auch: wenn ich es im Wohnzimmer rieche, ist in der Küche was fertig geworden.

Ich backe sie auch relativ heiß, damit sie schön aufgehen und nachher aussehen wie kleine Berge. Das heiß backen, hat auch den Vorteil, dass der Zucker im Teig am Rand karamelisiert und sich die Muffins nach dem Abkühlen besser aus der Form lösen. Selbst wenn ich sie langsam bei niedriger Temperatur backe, drehe ich hinterher den Ofen nochmal hoch. Nichts ist schlimmer als was liebevoll gebackenes, was sich dann nicht aus der Form löst.

Fertig ! Jetzt noch 5 Minuten bei geöffneter Ofentür im Ofen ruhen lassen – der Temperaturschock ist sonst einfach zu groß. Danach rausholen, und abkühlen lassen.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass wir morgen perfektes Radtourwetter haben und es allen schmeckt.

Lieben Gruß und viel Spaß beim Nachbacken,

Eure Moni