Brownie Torte Teil 1 – Backen

Der nächste Geburtstag – diesmal ein 60.

Eine große Feier bedeutet eine große Torte, also schnell in die Küche und eine Kleinigkeit zaubern.

Für viele Leute braucht man viel Torte, demnach gibt es was vom Blech. Letzens ist mir ein toller Schokoladenkuchen über den Weg gelaufen, und lecker war er auch noch. Das Rezept wurde etwas abgewandelt, die Menge angepasst und schon ging es los.

Die Zutaten für die Brownie-Böden (ja, Mehrzahl):

  • 12 Eier
  • 300 g Mehl
  • 300 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln oder gemischt
  • 600 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 400 g Butter
  • 400 g Zartbitter Kuvertüre

Schokoladenboden

  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 150 g Butter
  • Backpulver
  • 200 g Vollmilch Kuvertüre

Zubehör

  • Susi
  • Backrahmen
  • Topf
  • Backpapier

Susi hat mal wieder die meiste Arbeit. Die Kleine durfte in drei Runden Unmengen von Teig rühren.

Sie hat 6 Eier und 300 g Zucker bekommen und durfte das ganze etwa 10 Minuten lang schaumig und fluffig schlagen. Dabei gab es einen Farbumschlag von Eigelb-orange zu cremig zartgelb.

In der Zwischenzeit habe ich 150 g Mehl abgewogen und gesiebt, 150 g Nüsse hacken lassen und in einem Topf 200 g  Butter und 200 g Zartbitter Kuvertüre zum schmelzen gebracht.

Susi rührt und rührt, und langsam wird die Butter-Schokoladen-Mischung dazu gegeben. Vorsichtig mit dem Finger testen, dass sie nicht zu heiss ist, sonst gerinnen die Eier und man muss von vorne anfangen. Dann kommt das gesiebte Mehl dazu, dass ich vorher mit den gehackten Mandeln und Nüssen und dem Backpulver vermengt habe.

Während Susi arbeitet … ich mag sie und ich finde es voll mega praktisch nicht mehr alles selber rühren zu müssen !!!!!!

Also, während Susi arbeitet, ist für mich Zeit, die Form vorzubereiten. Eine Premiere – ich habe jetzt einen Backrahmen. Backpapier aufs Blech legen, den Backrahmen drauf stellen, die Größe festlegen und damit mir da nichts verrutscht das ganze einmal mit Wäscheklammern fixieren. Ja, die gehören bei mir auch in die Küche. Den Teig vorsichtig reingießen, glatt streichen und das ganze in den vorgeheizten Backofen schieben. Vorheizen ist wichtig, sonst ist der Teig zu lange flüssig und läuft eventuell unterm Rahmen raus. Gebacken habe ich das ganze bei etwa 150°C Ober- und Unterhitze, ca., 40 Minuten.

Nach dem Backen den Rahmen vorsichtig lösen, und den Boden auf vorsichtig zum auskühlen zur Seite legen. Wenn er oberflächlich ausgekühlt ist, lege ich oben immer ein Backpapier drauf und drehe ihn um, und löse das untere Backpapier. So ist es noch leicht warm und lässt sich am besten abziehen.

Das ganze wiederholt man mit der anderen Hälfte von den Brownie-Boden Zutaten.

Es wurden am Ende 2 quadratische Böden mit einer Kantenlänge von 30 cm und einer Höhe von etwa 2 cm.

Der Schokoladenkuchenboden wird ähnlich zubereitet. Eier aufschlagen lassen, geschmolzene Butter und Schokolade vorsichtig unterrühren und das gesiebte Mehl dazu. Der verstellbare Backrahmen wurde auf eine Größe von 20×20 cm gestellt und der Kuchen gebacken. Auch wieder bei 150°C Ober- und Unterhitze und ca. 40 Minuten.

Hier ein Blick auf einen Brownie-Boden und den Schokoladenkuchenboden … der andere Brownie-Boden stand vermutlich gerade zum Abkühlen auf dem Balkon.

Und ja, das was oben bei dem kleinern Boden fehlt, habe ich genascht … als Bäcker darf man das und nach dem Verzieren sieht man es nicht mehr.

 

 

Dinkel-Pizza-Brötchen

Nur Süßes zu einem Geburtstag ist ja auch nicht sooo gesund, also hier die gesündere Snack Alternative für den Abend: Dinkel-Pizza-Brötchen. Klingt gesünder als Pizzabrötchen und vielleicht ist es das sogar. Aber auf jeden Fall genauso lecker.

Für Faule: Man nehme eine Dinkelbrot-Backmischung und lass die Küchenmaschine die Arbeit vom kneten übernehmen.

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Anschließend muss der Teig ruhen und aufgehen. Ich stecke ihn dazu immer in der Schüssel in den leicht warmen Backofen – 38°C sind optimal – und ignoriere ihn für mindestens 30 Minuten. Danach sollte er etwas das doppelte Volumen haben. Wer mag, kann ihn dann nochmal durchkneten und eine weitere Runde ignorieren.

In der Zwischenzeit wird die Füllung vorbereitet. Die zweite Schüssel wird gefüllt mit gewürfeltem Schinken oder Speck … bei mir waren es Reste vom Parma- und Serano-Schinken. Die habe ich noch im Kühlschrank gefunden. Dazu eine große gewürfelte Zwiebel,. Wer mag gibt noch etwas Knoblauch dazu.

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Und dann Creme Fraiche. Mit Kräutern, ohne Kräutern, gemischt, jeder wie er mag und danach das ganze einmal durchrühren lassen.Mir waren es zuwenig Kräuter, also den Tiefkühler auf und dort noch welche finden und mit in die Schüssel. Anschließend geriebenen Käse.

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Der Dinkelteig ist jetzt genug gegangen und hat sein Volumen verdoppelt. Zeit ihn auszurollen und zu füllen. Zum Ausrollen habe ich eine Silikon-Backmatte drunter gelegt. Weniger Dreck auf dem Tisch und zum Teig zusammenrollen ist sie auch hilfreich.

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Vorsichtig zusammenrollen und in Scheiben schneiden. etwa 2 cm dick. Aber nicht auf der Silikonmatte … sonst ist die auch in Stücken und für das nächste Projekt nicht mehr hilfreich.

Anschließend das ganze aufs mit Backpapier ausgelegte Backblech und bei 200°C in den Ofen bis es knusprig braun ist.

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Guten Appetit!

Red Velvet Cupcakes

Der nächste Geburtstag – diesmal ohne Torte dafür mit meiner Premiere von Cupcakes.

Bei meinem Verlobten habe ich Red Velvet Cupcakes kennengelernt – unglaublich süß und unglaublich lecker. Und defintiv zum Nachbacken geeignet. Und ich konnte meine neue Küchenmschine ausprobieren.

Eier und Zucker in die Schüssel und ganz gemütlich auf höchster Stufe aufschlagen lassen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und langsam dazu geben.

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Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben und dann nach und nach dazu geben. Ich weiss jetzt, warum ein Spritzschutz mitgeliefert wurde. Mehl einrühren staubt auch in einer Küchenmaschine.

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Anschließend habe ich das ganze in meine Silikon Muffinförmchen gefüllt und gebacken. Ganz langsam bei 150°C Ober und Unterhitze ca. 35 Minuten. So bleiben sie schön flach und das Topping lässt sich besser auftragen.

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Fürs Topping: einmal die Schüssel abwaschen und dann wird weiter rühren gelassen. Frischäse und Mascarpone und anschließend Puderzucker dazu. Bis es schön glänzend und fest ist. Ich habe die ganze Masse dann in einen Silikon Spritzbeutel gefüllt und mit einer Rosentülle auf die Muffins gezaubert.

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Das hätte HAPPY BIRTHDAY werden sollen … leider sind beim Auslösen aus der Form einige Schokoladenbuchstaben gebrochen. War ich wohl zu ungeduldig.

Das fertige Ergebnis. Ein extra Red Velvet Cupcake nur fürs Foto gezaubert.

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Darf ich vorstellen: Susi

Irgendwann im Leben eines Hobbybäckers kommt der Moment, wo man sich eine Küchenmaschine wünscht. Teig soll sie rühren und noch fluffiger machen, Hefeteig liebevoll kneten und zu mehr Volumen verhelfen, und vielleicht die ein oder ander Arbeit in der Küche auch noch unterstützen.

Nun ist die Auswahl recht groß, und der Wunsch nach der Besten Küchenmaschine der Welt auch vorhanden, nur das Konto fängt alleine bei dem Gedanken daran an zu jammern. Also haben wir auf das Konto gehört, und erstmal nur eine kleine Variante gekauft – zum probieren.

Ich präsentiere: Die Bosch Mum 4427.

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Großer Karton, große Vorfreude, und dann ging es ans Auspacken. Viel Papier, noch mehr Folie, aber mitten drin sitzt dann ein Schmuckstück.

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Inklusive Schüssel, drei verschiedenen Haken und auch den Aufsatz zum Reiben von Gemüse, Käse, Brot und mehr.

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Ab in die Küche damit und Mehl, Zucker, Butter und Eier holen zum ausprobieren !

 

Maracuja-Käse-Sahne-Torte

Der Boden für die Käse-Sahne-Torte konnte sich ganz entspannt über Nacht auf dem Balkon erholen und ist damit bereit, für die Verarbeitung.

Als erstes mit einem großen scharfen Messer den Boden halbieren. Ich hatte ihn ja zum Abkühlen mit der Oberseite nach unten gepackt, damit ich hinterher zwei gleichmäßige Flächen haben. Die ursprüngliche Unterseite wurde trotzdem aufgrund der Optik zur neuen Oberseite.

Die Füllung:

  • 500 g Quark (0,3% Fett … die Hüfte freut sich)
  • 2 Becher Schlagsahne
  • 3 Päckchen Sofortgelatine
  • 500 ml Maracuja-Saft
  • 150 g Zucker
  • 350 ml Maracuja-Saft
  • 150 ml Wasser
  • 2 Päckchen klarer Tortenguss

Die Sofortgelatine wurde mit dem Mixer in den Maracuja-Saft eingerührt und dann zur Seite gestellt. Man kann auch Blattgelatine verwenden, die man vorher in Wasser einweichen muss – mag ich aber nicht, ist mir zuviel Aufwand.

Danach in einem Rührbecher mit Deckel den Quark mit 100g Zucker verrühren.

Und in einem zweiten Gefäß die Sahne mit 50 g Zucker steif schlagen.

Jetzt kommt die angedickte Marajuca-Saft-Masse zum Quark und wird gut durchgerührt. Danach vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben.

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Wie kommt die Füllung zwischen die Böden?

Man nimmt den unteren Boden auf einem Cakeboard und stellt den Tortenring herum, dabei aufpassen, dass er möglichst dicht am Boden anliegt und später keine Füllung vorbeilaufen kann.

Dann kommt die Quark-Sahne-Masse auf den Boden drauf und wird glatt gestrichen.

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Anschließend den oberen Teil vom Boden draufsetzen und vorsichtig andrücken. Für ein gleichmäßigeres Beschweren habe ich das ganze mit einer passenden Glasplatte aus einer alten Glasbodenspringform abgedeckt. Damit konnte das ganze dann auch vor der neugierigen Katzennase geschützt auf den Balkon zum fest werden.

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Zum Schluss sollte noch ein Spiegel aus goldig-gelben Maracuja-Saft auf die Torte. Dazu wurden 350 ml Maracuja-Saft mit 150 ml Wasser und 2 Tütchen klarem Tortenguss verrührt, aufgekocht, und auf die gekühlte Torte gegeben.

Danach wieder auf den Balkon und über Nacht kühl gestellt. Das geht im Winter so gut – da fühlt sich der Kühlschrank etwas vernachlässigt.

Gegessen wurde die Torte dann am Samstag, in kleiner gemütlicher Familienrunde.

Aus der Torte habe ich 18 Stück Torte verschiedener Größen bekommen. Man kann ruhig kleine Stücken schneiden, denn das gute Stück war etwa 7 cm hoch und aufgrund der Sahne doch recht mächtig. Hat aber den ein oder anderen nicht davon abgehalten, 3 Stück Torte zu essen 🙂

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Biskuitboden

Mein Opa hat Geburtstag und ich darf eine Torte mitbringen. Große Frage: was wird es ? Ich mag Abwechslung wenn ich Torten zaubere, und bringe ungern zweimal das Gleiche mit. Beim Letzten Besuch anlässlich des 60. Hochzeitstage war es eine Red-Velvet-Hochzeitstorte.

Für den Geburtstag wird es eine Käse-Sahne-Torte (Traumschiff Surprise ist schuld …. und mein tortenfressendes Monster, auch Brüderchen genannt).

Für den Teig braucht man:

  • 6 Eier
  • 150g Zucker
  • 180g Mehl
  • etwas Backpulver
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • Backform rund, 30cm

Ich nehme für solche Torten gerne einen Biskuit als Grundteig – und das Rezept dazu ist total einfach und gut zu merken: pro Ei gibts 25g Zucker und 30g Mehl. Jetzt nur noch über Probieren rausfinden, wieviel Eier man für jede Backform braucht und los gehts.

Die Eier trennen: in die Hand nehmen, vorsichtig mit einem Messer die Schale anschlagen, sie darf ruhig kaputt gehen, so dass man das Ei auseinander brechen kann. Das Eiweisse in eine Schüssel, die Eigelbe in die andere Schüssel. Dabei darauf achten, dass zu den Eiweissen kein Eigelb kommt. Wenn das Eigelb beim aufschlagen kaputt gegangen ist, dann das ganze Ei in die Schüssel mit den Eigelben geben. Spätestens nach dem 3. komplett kaputt gegangenen Ei sollte man seine Technik überdenken 😛

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Jetzt den Mixer aus dem Schrank holen, die Rührstäbe dazu und dann werden die Eiweisse mit der Hälfte vom Zucker aufgeschlagen. So richtig schön lange, bis eine feste Masse entsteht. Der große Test: die Schüssel kopfüber halten … wenn das Eiweiss fest genug ist, bleibt es in der Schüssel.

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Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, dem Mark einer halber Vanillieschote und der Prise Salz aufschlagen, bis das ganze dick und weich und hell und cremig ist.

Der Rest der Vanilleschote kommt ins Zuckerglas. So ergibt sich aus dem „Abfall“ noch wunderbar leckerer selbstgemachter Vanillezucker.

Mehl … Mehl abwiegen, sieben um die kleinen Klümpchen loszuwerden, das Backpulver auch sieben.

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Danach die Mischung unter die Eigelb-Masse rühren. Es wird fest, und klebrig, und vielleicht sogar etwas klumpig. Tapfer weiterrühren.

Jetzt vorsichtig das Eiweiss unter die Eigelb-Zucker-Masse geben. Ich nehme dazu immer das erste Drittel vom Eiweiss und rühre es mit dem Mixer unter die Eigelb-Zucker-Mehl-Masse. Danach wird der Mixer zur Seite gestellt und entweder auf den Schneebesen oder den Teigschaber gewechselt. Das liebevoll ewig lange aufgeschlagene Eiweiss soll ja seine fluffige Konsistenz behalten.

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Das nächste Drittel Eiweiss zur Masse dazu, vorsichtig unterheben. Und das ganze genauso mit dem Rest. Der Teig sollte jetzt eine schöne hellgelbe Farbe haben, und ganz cremig sein.

Ab in die Form damit. Die Form nicht fetten, das mag der Biskuit nicht. Eventuell den Boden mit Backpapier auslegen, dann löst sich das ganze nach dem Backen besser vom Boden. Ich nutze eine 30cm Hebebodenform von Birkmann mit Keramik-Beschichtung

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Und dann in den Ofen. Zweite Schiene von unten, etwa 175°C, ca. 15-20 Minuten. Wenn ihr denkt, der Teig ist fertig, sucht man sich ein Holzstäbchen und sticht in den Teig, am Rand un in der Mitte, und zieht das Stäbchen wieder raus. Wenn kein Teig mehr dran kleben bleibt, ist er fertig. Rausholen, auskühlen lassen.

Der fertige Boden. Mit einem Messer wird er vorsichtig vom Rand der Tortenform gelöst, dann aus der Form gehoben und vorsichtig auf ein Backpapier gestürzt. Dann ist unten oben und es sieht mit der fertigen Torte später besser aus.

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Tomaten-Risotto

Das neue Jahr bringt neuen Hunger … und die Streifzüge durch die Küche ergeben aus den Resten des letzen Jahres jede Menge Inspiration.

Heute Abend habe ich mich für ein Tomaten-Risotto entschieden. Von den Hühnerkeulen zu Weihnachten habe ich noch fertige Hühnerbrühe im Tiefkühlschrank gefunden, Reis, Käse, Tomate und Butter gehört zum Standard in meiner Küche, und schon konnte es losgehen.

Für ganz Hungrige die Große Frage: Hat meine Küche alles? Hier die Zutatenliste:

  • ein sauberer Topf und was zum Umrühren
  • Hühnerbrühe – aus dem Tiefkühler, dem Glas oder notfalls geht auch instant Brühe
  • Weisswein wenn welcher da ist, sonst einfach weglassen
  • Risotto Reis (Arborio)
  • etwas Speck
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • Butter
  • Parmesan / Pecorino / anderer italiener Hartkäse am Stück. Nicht dieses Parmesan-Krümel-Pseudo-Käse-Zeug

Man nehme einen sauberen Topf – und wenn man keinen hat, muss man eben fix einen abwaschen. So schwer ist das nicht 😉

Speck in kleine Würfel schneiden. Oder wenn man keinen Speck hat, tut es auch der Fettrand vom Schinken – gaaaanz zufällig war es bei mir ein Parma-Schinken aus dem schönen Italien. Das ganze dann in den Topf geben und langsam auf dem Herd warm werden lassen. So löst sich das Fett besser. Sollte gar nichts davon im Haus sein, die Zwiebel in etwas Olivenöl anrösten.

Fein gehackte Zwiebeln dazu geben und mit anrösten.  aCIMG5387 aCIMG5388

Für ein perfektes Risotto braucht man den richtigen Reis. Ich habe mich für Arborio Reis entschieden, ein Rundkornreis der viel Stärke abgibt und damit das Risotto schön cremig macht,

Den auch dazu, und leicht anrösten, anschließend mit einem Schluck Weisswein ablöschen. Nachdem der Wein verkocht ist, kommt in kleinen Schlucken die warme Hühnerbrühe dazu. Warum muss sie warm sein? Wenn sie kalt ist, stoppt man den Garprozess vom Reis und das ganze braucht wieder Zeit und Energie zum warm werden.

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Und umrühren. Gaaaanz wichtig: umrühren. Hab ich umrühren schon erwähnt? Leicht köcheln lassen, und immer wieder umrühren, damit nichts anbäckt. Wenn das Risotto zu trocken wird, wieder etwas Brühe dazu, und umrühren. Das Ganze macht man etwas 15 Minuten lang … immer wieder Brühe, rühren, köcheln, rühren usw.

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Nun ist es Zeit für weitere zarte Zutaten, in meinem Fall heute Tomaten. Passenderweise hab ich Eiertomaten bzw Roma-Tomaten noch zuhause. Die halbieren, die Kerne entfernen und fein würfeln. Und ab damit in den Topf zum Risotto. Ich habe die Tomaten noch 2-3 Minuten mitgekocht, damit sie sich mit dem Reis besser verbinden.

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Und nun das Beste am Risotto: Butter und Käse. Die Butter kommt nicht aus Italien, aber der Käse. Der Klassische Risotto Käse ist ein Parmesan, in meinem Kühlschank fand sich aber nur ein Pecorino, ein Schafskäse und von der Konsistenz ähnlich zum Parmesan, aber etwas kräftiger und salziger im Geschmack.

Den Käse fein reiben. Pro Portion Risotto etwa 1 Hand voll Käse und 1 Löffel Butter in den Topf geben. Das ganze gut durchrühren und als Finale Zutat ein paar frische Kräuter (aus dem Tiefkühler).

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Ab auf den Teller damit, noch etwas Käse drüber streuen … Guten Appetit

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